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Chefket

Zeltbühne/After-Show-Zelt Hip Hop

Die Frage ist ja: Warum, um alles in der Welt, ist Chefket eigentlich noch kein Star? Der 32-jährige hat als mitreißender Live-Support für Größen wie Marteria oder Jan Delay vor tausenden von Menschen in Clubs und auf Festivals eröffnet und ist als Sprachbotschafter des Goethe-Instituts durch die Weltgeschichte gereist. Er hat bereits Alben, EPs und Mix-Tapes veröffentlicht und sein Können durch unzählige Zusammenarbeiten mit dem who is who des deutschen Hip-Hop unter Beweis gestellt – und trotz allem wird Chefket immer noch als Newcomer gehandelt. Etwas, das sich mit seinem neuen Album „Nachtmensch“ ändern wird.

2008 wird er deutscher Gewinner des „End of the Week“-Freestyle-Battles und bei den anschließenden Weltmeisterschaften im Februar 2009 in London belegt er den zweiten Platz. Noch im selben Jahr demonstriert Chefket mit seinem Debütalbum „Einerseits Andererseits“ eine enorme musikalische Vielfalt, die sich aus Rap und Gesang genau so wie aus Blues und Soul zusammensetzt. Das Album ist nur ein Achtungserfolg, aber bringt mit sich, das Chefket noch im selben Jahr als erster Rapper die „FritzNacht der Talente“ gewinnt und der Titelsong der Platte eine Weile täglich im Radio läuft.

Dann fragt plötzlich niemand Geringeres als Marteria an, ob Chefket nicht Lust hätte, ihn auf Tour zu begleiten. Es folgen Auftritte als Support von Samy Deluxe, Jan Delay und Tech N9ne. Bald schon eilt Chefket ein Ruf als begnadeter Live-Performer voraus. 2013 veröffentlicht er die EP „Identitaeter“, auf der er getreu dem Titel seine kulturelle Identität reflektiert, während das kurz darauf veröffentlichte Mix-Tape „Guter Tag“ eher durch Sorglosigkeit besticht. Beide Themenschwerpunkte sucht man auf Chefkets neuem Album „Nachtmensch“ vergebens. Seinen unverkennbaren Stil, der Rap und Gesang mit musikalischen Spielarten jedweder Couleur vermengt und es ihm so erlaubt, ernsthafte und augenzwinkernde Anliegen gleichermaßen zu formulieren, hat Chefket jedoch beibehalten und perfektioniert.